Usbekistan

25.04. – 09.05.20

Magische Märchen auf der Seidenstraße

Usbekisan hat in Samarkand, Buchara und Chiwa die schönsten historischen Bauwerke Zentralasiens. Asis, unser sympathischer und interessierter Reiseleiter, bringt Ihnen die Architektur, die Geschichte und auch das tägliche Leben näher. Wir essen manchmal privat bei Familien, erleben Musik, sehen die Handwerkskunst, eine extravagante Modenschau, und wer mag, kann an einer Radtour teilnehmen.

Die Hotels: alles gute Hotels, in Buchara romantisch in einem alten umgebauten Wohnhaus in der Altstadt. Das Jurtencamp direkt am Wüstensee. Auch in Chiwa wohnen wir mitten in der Altstadt.

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NÄHERE INFORMATIONEN:

Detailliertes Tagesprogramm

Mit einer kleinen Gruppe nach Usbekistan

1. Tag: Flug von Frankfurt nach Taschkent
Linienflug von Frankfurt/Main nach Taschkent mit Usbekistan Airways oder ab München mit Turkish Airlines (steht noch nicht fest). Übernachtung: ruhiges 4-Sterne Hotel in der Nähe vom Zentrum für 2 Nächte in Taschkent.

2. Tag: Taschkent
Stadtrundfahrt durch die Neustadt. Wir schlendern durch die Altstadt, besuchen eine Medrese und lassen uns auf dem Chorsu-Basar Zeit für eigene Entdeckungen.

3. Tag: Taschkent – Samarkand
Durch grüne Landschaft fahren wir mit einem bequemen Schnellzug (300 km) nach Samarkand und staunen über eine grandiose Nekropole mit prächtigen Grabmälern, die im 14./15. Jh. entstanden. Übernachtung: 3 Nächte in 3-Sterne-Hotel mit Garten.

4. Tag: Samarkand
Samarkand, die Heimstätte der Märchen aus 1001 Nacht. Am Registan-Platz beeindrucken Medresen mit blauen Fayence-Kacheln und Majolika. Nach einem Bummel durch den bunten Basar und Besichtigung des ausgegrabenen Observatoriums lernen wir eine Seidenpapiermanufaktur kennen, die idyllisch an einem Bach liegt. Sofern möglich, kommen wir in das Atelier der Künstlerin Romanenko, die modernes Design und zentralanatolische Tradition in Einklang bringt. Ausgefallene Kleidung, die teilweise auch verkauft wird.

5. Tag: Samarkand
Die Bibi-Chanum-Moschee ist ein grandioses Werk der Architektur des 14. Jahrhunderts. Das Grab des Timur finden wir im Gur-Emir-Mausoleum. Am Nachmittag Freizeit. Anschließend Kostproben in einer der ältesten Weinkellereien. Den Tag lassen wir mit einem Essen in einem besonderen Restaurant ausklingen. Dort wird häufig gefeiert und wir werden herzlich zum Mittanzen eingeladen.

6. Tag: Samarkand – Jurtenlager  (200 km)
Fahrt in die Wüste Kisilikum. Am Nachmittag erreichen wir unser Jurtencamp direkt an einem Wüstensee. Hier können wir baden und am Abend den Sonnenuntergang beobachten, am Lagerfeuer den kasachischen Volksmusikern lauschen und Asis wird ein usbekisches Märchen vorlesen. Eine Übernachtung in kleinen Hütten (2er Belegung) oder Jurten (3-6 er Belegung), Sanitärbauten sind vorhanden. Die Verteilung erfolgt nach Wunsch und Verfügbarkeit.

7. Tag: Jurtenlager – Buchara (185 km)
Auf dem Weg nach Buchara halten wir an einer Wasserquelle mit heiligen Fischen und einer mittelalterlichen Moschee. Inmitten der Steppe steht einsam ein monumentales Tor, das ins Nichts führt. Es ist der Rest einer Karawanserei auf der Seidenstraße. Am späten Nachmittag erreichen wir Buchara. Übernachtung: 3 Nächte im 3-Sterne-Hotel im orientalischen Stil im historischen Zentrum der Stadt.

8. Tag: Buchara
Buchara – die goldene Stadt, eine Oase inmitten der Wüste. Es scheint, als sei die Zeit hier stehen geblieben. Die Menschen, die sich auf den bunten Basaren tummeln und in den alten Lehmhäusern wohnen, leben in einer eigenen Welt. Unser Rundgang führt zur Zitadelle und dem angeschlossenen kleinen Museum. Weiter geht’s zum 46 m hohen Kalan-Minarett, das seit dem 12. Jahrhundert den Pilgern den Weg nach Buchara weist. Daneben liegen die Medrese Mir-e-Arab und Ulugh-Beh, in der seit 400 Jahren Koranschüler unterrichtet werden. Wir sehen die Medrese Chor-Minor mit ihren vier türkisblauen Minaretten und den idyllischen Lavi-Havuz Platz mit einem großen Teich, in dessen Wasseroberfläche sich das Medresen-Ensemble spiegelt. Unter alten Platanen speisen wir am Labi-Havuz zu Mittag.

9. Tag: Buchara
Das reich geschmückte Samaniden Mausoleum, ein Meisterwerk der frühen islamischen Architektur. In der Klosteranlage des Nakschhbandi-Ordens können wir das 4. noch nicht entdeckte Grab der vier heiligen Brüder suchen, denn sobald dieses gefunden wird, soll nach der Legende das Paradies auf Erden herrschen. Sehenswert auch das Haus des Politikers Fayzulla Khojaev aus dem 19 Jahrhundert. Er führte ein interessantes Leben, das ein tragisches Ende nahm. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Vielleicht möchten Sie sich nochmal in das Basargetümmel stürzen oder geruhsam am Wasser des Lavi-Havuz Platz einen grünen Tee trinken. Abendessen bei einer usbekischen Familie.

10. Tag: Buchara – Chiwa  (450 km)
Heute ist ein langer Reisetag mit . Die Karawane nimmt den Weg durch die Wüste Kizilkum nach Chiwa. Zwischendurch gibt es eine kleine Wüstenwanderung und eine Picknickpause in einer Teestube. Übernachtung: 3 Nächte in Chiwa, in einem kleinen, netten Hotel in der Alstadt.

11. Tag: Chiwa
Die Oase Chiwa ist ein orientalischer Traum. Die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) bildet ein einzigartiges Freilichtmuseum. Hier lassen wir uns Zeit, besichtigen u.a. die Juma Moschee mit ihren 215 kunstvoll geschnitzten Holzsäulen aus verschiedenen Epochen. Die Fotografenherzen lachen, wenn sie im Abendlicht die unvergessliche Silhouette mit reich verzierten Minaretten und Kuppeln zwischen den Flachdächern der Lehmhäuser aufnehmen können.

12. Tag: Chiwa – Ayaz-Kala – Chiwa
Wer will, kann am Vormittag mit Asis eine kleine Fahrradtour in die Außenbezirke von Chiwa unternehmen. Wir besichtigen den Sommerpalast und besuchen einen Seidenraupenzüchter oder einen Bauernhof, um einen Einblick in das ländliche Leben und seine Menschen zu gewinnen. Am Nachmittag Zeit für letzte Einkäufe.

13. Tag: Chiwa – Urgentsch – Taschkent
Flug vom nahen Urgench nach Taschkent. Dort Zeit zur freien Verfügung oder Besuch des Museums. Auf jeden Fall sollten wir mit der Metro fahren, denn die Stationen sind mit Mosaiken, Reliefs aus Glas, Granit, Marmor, graviertem Metall und geschnitztem Alabaster künstlerisch gestaltet. Zum krönenden Abschluss eine Ballett- oder Opernveranstaltung im Navajo-Theater, das berühmt für seine guten Inszenierungen ist. 2 Übernachtungen: im gleichen Hotel wie am Anfang der Reise.

14. Tag: Taschkent – Chimgan – Taschkent
Fahrt in die Ausläufer des Tien Schan Gebirges nach Chimgan (1.600m) mit Blick auf den schneebedeckten Großen Chimgon (3.309m). Es wird Fotostopps geben und eine Wanderung mit Picknick.

15. Tag: Taschkent – Frankfurt
Am frühen Morgen Rückflug nach Frankfurt/Main.

Auf Grund unserer individuellen Reisegestaltung sind Änderungen im Reiseablauf vorbehalten.

Reiseleitung

Asis Asisov

(Aus wichtigem Grund kann ein anderer Reiseleiter engesetzt werden)

Aziz Asisov lebt in Taschkent. Er studierte Germanistik und kam durch ein Stipendium nach Deutschland. In seinem Traumberuf arbeitet er jetzt schon seit 19 Jahren mit sehr positivem Feedback. Wir haben in ihm den perfekten Reiseleiter gefunden, der ausgezeichnete Landes- und Geschichtskenntnisse mit seiner individuellen Reiseführung vereint.

Reiseleiter Asis

Teilenehmerzahl

Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 10 Personen

Leistungen:

Linienlug nach Taschkent, Inlandsflug,  Hotels, Halbpension und angegebene Picknicks, Bus, Eintritte (incl. Theater), Reisehandbuch, Sicherungsschein.

Preis

Reisepreis: € 2.940,-

Einzelzimmer: € 250,-

Versicherung

Reiseversicherung:
Meine Empfehlung: ERV

Jahresversicherung:
Meine Empfehlung: ERV

Einreise

Das Gesetz verlangt einen 3 Monate über die Reise hinaus gültigen Reisepass.
Die Visumspflicht für deutsche Staatsbürger wurde 2019 aufgehoben.

Anforderung an die Reisenden

Diese Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet.

Atmosfair

Die Non-Profit-Organisation atmosfair bietet auf ihrer Website an, Treibhausgasemissionen von Flugreisen, Hochseekreuzfahrten, Fernbusfahrten oder Veranstaltungen auszugleichen, und führt im Gegenzug Klimaschutzprojekte durch. Hier kommen Sie auf die Seite von Atmosfair und zu Wikipedia.

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    Marianne Schmidthuber
    Reiseveranstalterin mit viel
    Organisationspraxis durch mehrjährige
    Leitung eines Sprachinstituts.
    Gruppenerfahrung durch pädagogische
    Tätigkeiten in einem Kinderhort in
    Afghanistan und Altenbetreuung
    in England. Bereist seit 1975 die Türkei.